Pflegekonzept

Das Senioren- und Pflegeheim „Harzblick“ besteht seit 1985 und ist ein privat geführtes Heim.

Unsere Pflegeeinrichtung ist durch den Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI als vollstationäre Einrichtung der Dauerpflege, einschließlich ein betreuter Kurzzeitpflege zugelassen. 

Das Senioren-und Pflegeheim verfügt über eine Kapazität von 35 Pflegebetten. Das Heim besteht aus 2 Etagen mit 15 Doppelzimmern und 5 Einzelzimmern.

Mit gemütlich eingerichteten Aufenthaltsräumen, überdachten Sitz-und Liegeterrassen, Pflegebäder, einer hauseigenen Küche sowie einer eigenen Waschküche bieten wir unseren Bewohnern ein gemütliches Zuhause. Kein Zimmer ist bei uns gleich eingerichtet.

Der Bewohner steht bei uns im Mittelpunkt, um Ihm ein menschenwürdiges Dasein im Alter zu ermöglichen, ganz nach unserem Leitspruch.

„Die Alten ehre stets! Du bleibst nicht ewig Kind, Sie waren einst wie Du bist und Du wirst, was sie sind.“

Um dies zu gewährleisten und den Ansprüchen der Bewohner gerecht zu werden, arbeiten wir in unserem Haus nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Die 13 Punkte der Lebensaktivitäten und den existenziellen Erfahrungen des Lebens sind die Grundlage den Bewohner in seiner Ganzheitlichkeit zusehen, mit seinen physischen, psychischen und sozialen Bedürfnissen.

Pflegeverständnis und Professionalität in der Pflege ist die Voraussetzung damit der Bewohner seine Lebensqualität erhält bzw. verbessert.

Die Versorgung des Bewohners in der Pflege erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter und der Pflegefachkraftanteil beträgt über 50%.

Die Organisation der Pflege erfolgt tätigkeitsorientiert als sogenannte Funktionspflege. Da wir aber eine kleine Einrichtung sind, ist die Kommunikation so gut, dass die Bewohner mit  den Mitarbeiter einen guten Bezug haben und die Bedürfnisse und Wünsche stetig erfüllt werden. Durch die enge Kommunikation der Mitarbeiter untereinander erfolgt bei uns eine Zusammenarbeit „Hand in Hand“.

Zu den Prozessen der Pflege gehören die Erbringung der Leistungen in der Grundpflege, Behandlungspflege, Prophylaxen, Pflegedokumentation, Pflegevisiten, psychosoziale Betreuung, Beschäftigung und Sterbebegleitung.

Die Garantie, damit alle Leistungen in der Pflege auf einer guten Qualität erbracht werden, ist der Arbeitsablauf in den einzelnen Schichten Früh-, Spät.-Nacht- und Zwischendienste. Die Grundlage ist die personelle Ausstattung des Heimes. Im Bereich der Pflege arbeiten  13 Mitarbeiter, davon sind 7 Mitarbeiter Fachkräfte.

Zu dem Bereich der Hauswirtschaft gehören 5 Mitarbeiter sowie je eine Teilzeitkraft in der Verwaltung und als Hausmeister.

Die Besetzung der Schichten ist so organisiert, dass in jeder Schicht mindestens eine Pflegefachkraft arbeitet mit der entsprechenden Anzahl von Pflegeassistenten. Aber wir können meistens jedoch 2 Pflegefachkräfte vorweisen, außer im Bereich des Nachtdiensts. Der Nachtdienst wird von 1 exam. Pflegekraft abgesichert. Damit es zu einem reibungslosen Arbeitsablauf mit entsprechend personeller Besetzung kommt, wird von der PDL der Dienstplan für 1 Monat erstellt.

Um eine gute Qualität der Pflege zu gewährleisten findet bei jedem Schichtwechsel eine Dienstübergabe statt, damit die beginnende Schicht über alle notwendigen Informationen verfügt.

Ebenfalls trifft sich das Team der Mitarbeiter in der Pflege einmal monatlich zu einer Dienstbesprechung, um anstehende Probleme zu klären.

Wie die Dienstübergabe, Dienstbesprechung und auch die Erstellung des Dienstplanes erfolgt, haben wir im Bereich der Qualitätssicherung als Prozesswegweiser hinterlegt.

Als Instrument der Erfassung der Bewohnerprobleme und Ressourcen, sowie der Pflegeziele und sich daraus ergebenden Pflegemaßnahmen, sowie deren regelmäßige Evulation, dient die Pflegeplanung nach dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel.

Die Qualität der Pflege wird in besonderer Weise von der Ausführung geplanter Maßnahmen bestimmt. Diese Maßnahmen haben wir Form von Standards der Grundpflege, Behandlungspflege, Prophylaxen und hauseigenen Standards erstellt und hinterlegt. Im Bereich des Qualitätsmanagement werden die Standards ständig an den neusten mediz. pfleg. Erkenntnissen angepasst.

Um dies zu gewährleisten wird jährlich ein Schulungsplan für die Mitarbeiter erstellt, wo genau ersichtlich ist, wer wann, an welcher Fort-bzw. Weiterbildung teilnimmt. 

Die Planung der Pflegemaßnahmen orientiert sich an die individuellen Probleme des Bewohners. Um das Pflegeziel zu erreichen ist es erforderlich alle Ressourcen des Bewohners mit einzubeziehen. Die daraus formulierten Pflegeziele werden so gestellt, das sie realistisch, erreichbar und überprüfbar sind.

Alle anstehenden Pflegemaßnahmen werden von den Mitarbeiten  der Pflege durchgeführt und anschließend dokumentiert.

Während der Pflegemaßnahmen achten unsere Pflegekräfte genauestens auf Veränderungen und dokumentieren diese.

Um das angegebene Pflegeziel zu erreichen, erfolgt eine Überprüfung der Pflegeplanung durch die Mitarbeiter einmal monatlich. Wird eine Verbesserung bzw. Verschlechterung festgestellt, werden andere Pflegemaßnahmen aufgeführt bzw. das Ziel neu formuliert.

Die wichtigste Voraussetzung, um eine Pflegeplanung zu erstellen, sind der Biographie- und Anamnesebogen. Dieser wird durch eine bestimmte Pflegekraft mit dem Bewohner und deren Angehörigen zusammen ausgefüllt, um zu erfahren welche Vorlieben und Abneigungen der Bewohner hat und was seine täglichen Gewohnheiten sind. Ebenso die Information vom Hausarzt ist ein wichtiger Bestandteil der Pflegeanamnese, sowie Angaben von Therapeuten und anderen Bezugspersonen. So ist es uns möglich den täglichen Bedürfnissen unserer Bewohner gerecht zu werden, ihre Lebensqualität zu erhalten und verbessern.

Alle Mitarbeiter im Bereich der Pflege sind mit dem Dokumentationssystem vertraut und in der Lage damit richtig umzugehen. Zudem können alle Pflegefachkräfte eine Pflegeplanung ausarbeiten. Die Überprüfung der Pflegeplanung und Hilfestellung übernimmt die PDL.

Die PDL führt auch im Bereich der Qualitätssicherung die Pflegevisiten durch. D.h. je nach Pflegestufe des Bewohners wird in einem festgelegten Zeitabstand die Pflegevisite durchgeführt. Sie dient der PDL als Kontrolle der gesamten Pflegedokumentation und erbringt den direkten Nachweis über die Arbeitsweise und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. 

Die aus der Pflegevisite resultierenden Ergebnisse geben Ansätze zur weiteren Optimierung von Arbeits- bzw. Pflegeprozessen oder sogar Rahmenbedingungen.

 

Alle Mitarbeiter sind mit den Dienst- und Einsatzplänen vertraut. Je nach Qualifikation und Aufgabengebiet gibt es für Pflegefachkräfte, Pflegeassistenten, PDL, stellvertretende PDL Stellenbeschreibungen und ebenso ein Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter.

Sämtliche Standards der Grund- und Behandlungspflege und Prophylaxen sowie Prozesswegweiser, Stellenschreibungen, Arbeitsaneisungen und hauseigene Standards unterliegen der Qualitätssicherung und sind im QM-Masterordner und QM-Mitarbeiterordner sowie im EDV-Bereich hinterlegt und für jeden Mitarbeiter zugänglich.

Zur Sicherheit der Qualität haben wir einen Qualitätszirkel gegründet und einen QM-Beauftragten bestimmt. In den Qualitätszirkeln legen wir gemeinsam unsere Vorgehensweise zur Qualitätssicherung fest, d.h. wir überarbeiten und erarbeiten Standards, Prozesswegweiser und Arbeitsanweisungen. Damit diese mit unserer Qualitätsphilosophie und allen gesetzlichen Anforderungen im Einklang stehen, werden die neuen bzw. überarbeiteten Standards und Prozesswegweiser von unserer QM-Beauftragten und Heimleiter überprüft und danach freigeben.

Neben der Pflege unserer Bewohner berücksichtigen wir auch die Erfüllung ihrer geistigen und seelischen Bedürfnisse mit einem regelmäßigen Beschäftigungs- und Therapieangebot.

Durch gute Zusammenarbeit mit Kindergarten, Schule, Frauenhilfeverein und Kirche sorgen wir dafür, dass wir ein wichtiger und bekannter Bestandteil der Samtgemeinde sind und die Kontakte unserer Bewohner außerhalb der Einrichtung erhalten und gefördert werden. Auch bei unseren Festen und Feiern (Fasching, Sommerfest, Erntedankfest, Weihnachtsfeier und Geburtstage) sind Angehörige und andere Gemeindemitglieder gern gesehene Gäste. 

Im Bereich der sozialen Betreuung und Beratung stehen wir unseren Heimbewohnern hilfreich zur Seite, d.h. Beratung von Angehörigen, Vermittlung von Leistungen, Begleit- und Fahrdienste, Hilfestellung bei persönlichen Angelegenheiten wie z. B. Behördenantrage. 

Bei der psychosozialen Betreuung ist die Sterbebegleitung ein wesentlicher Bestandteil. Die Zeit des Sterbens ist für viele Angehörige und Freunde eine Zeit der Krise, der Angst und der Unsicherheit. Der Weg des Sterbens ist bei jedem Menschen sehr unterschiedlich. Für uns ist es wichtig, dass wir dem Sterbenden die Zeit lassen, die er braucht, um seinen eigenen Weg des Sterbens zu gehen. Die Art und Weise, die der Sterbende für sich wählt, sind wir immer bereit anzunehmen und mitzugehen. Unser Team ist sehr bemüht die Wünsche zu erfüllen. 

Zur Erfüllung unseres Versorgungsvertrages und zur Gewährleistung der optimalen Betreuung und Pflege unserer Bewohner kooperieren wir eng mit anderen Leistungserbringern zusammen.

Mit der Bergapotheke Zorge haben wir schon seit einigen Jahren einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ebenso wichtig für eine optimale Versorgung ist die gute und enge Zusammenarbeit mit den Haus- und Konsiliarärzten der Bewohner, sowie den ortsansässigen Physio- und Ergotherapeuten. Einen guten Kontakt pflegen wir auch mit allen anderen Lieferanten, den Sozialdiensten der umliegenden Krankenhäusern und den Kostenträgern.

 

Qualitätsmanagement leben heißt für uns jede Anregung, jedes Problem unserer Bewohner, Angehörigen, Mitarbeiter und Partner bietet uns die Chance besser zu werden. Alle erfassten Anregungen werden bearbeitet und regelmäßig analysiert.

Basierend auf der Analyse legen wir Verbesserungsmaßnahmen fest, welche wir aber auch auf ihre Wirksamkeit überprüfen. 

Jeder Mitarbeiter ist bestrebt die internen und externen Prozesse in der Einrichtung zu optimieren und auf das Wohl unserer Bewohner und Kunden auszurichten. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird zusätzlich durch unsere Befragungen der Bewohner und Angehörigen und Mitarbeiter zur Zufriedenheit mit unseren Leistungen unterstützt.

Regelmäßige Untersuchungen (Audits) liefern weitere Erkenntnisse über unsere Qualität. Das bedeutet, dass wir uns selbst befragen lassen, ob die definierten und niedergeschriebenen Prozesse auch in der Praxis funktionieren oder Verbesserungsmaßnahmen getroffen werden. Die Befragung durch externe Instanzen ist unser nächster Schritt in unserem Qualitätsmanagement.

Alle Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung werden ausgewertet, dies ist die Grundlage für den jährlichen Qualitätsbericht, der feststellt ob unsere Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung erfolgreich waren. 

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